Glossar

Balanced Score Card

Robert Kaplan und David Norton entwickelten 1992 die Balanced ScoreCard (BSC) als strategisches Planungs- und Führungsinstrument. Sie lehrten an der Harvard Business School.
Strategische Kernziele werden in den Bereichen Finanzen, Markt, Organisation und Innovation entwickelt. Sie werden mit Zielen, Termine, Maßnahmen und Verantwortlichkeiten versehen.
Wir haben dieses Konzept speziell für das Gesundheitswesen weiterentwickelt.

Gesundheitsökonomie

Optimierung der Verteilung von und des Umgangs mit knappen Gütern:
  • Verteilungsfragen
  • Umverteilungsfragen
  • Verhältnis von Angebot und Nachfrage
  • Bewertung von Effektivität und Effizienz von Maßnahmen (Evaluation)
Schwerpunkt ist die möglichst optimale Nutzung und faire Verteilung dieser Güter (z.B. Arzneimittel, diagnostische und therapeutische Maßnahmen). Dabei sollen Kosteneffizienz und Qualität in Einklang gebracht werden.

Untersuchungsgegenstände sind beispielsweise:
  • Angebot und Nachfrage nach Gesundheitsleistungen
  • Kosten, Kosten-Nutzen, Kosten-Effektivität und -Effizienz verschiedener Versorgungsformen und Leistungen
Der Teilbereich der Gesundheitsökonomischen Evaluation befasst sich vor allem mit der Beurteilung von Kosten und den Effekten medizinischer Innovationen. Dabei werden verschiedene Perspektiven eingenommen: die des einzelnen Patienten, der Krankenversicherer, der Krankenhäuser oder auch der Gesellschaft. Hauptwerkzeug der gesundheitsökonomischen Evaluation sind meist komplexe Studien mit zahlreichen Variablen die teilweise erheblichen Schwankungsbreiten aufweisen und meist auf Annahmen oder Ergebnissen aus anderen Studien beruhen. Mit Hilfe solcher Studien werden Therapien aller Art, z.B. Behandlungen, Medikamente, Leistungspakete, etc. beurteilt. Um die sehr unterschiedliche Qualität dieser Studien einschätzen zu können, ist die sogenannte Drummond Checkliste entwickelt worden.

Kondratjew

Der russiche Wirtschaftswissenschaftler Nikolai Dimitrijewitsch Kondratjew (1892-1938) beschrieb zyklisch wiederkehrende Entwicklungsphasen der Weltwirtschaft.

Kondratjew-Zyklen
  1. Beginn der Industrialisierung in Deutschland; "Dampfmaschinen-Kondratjew". Es gibt Vermutungen, dass es in England schon einen früheren Zyklus gab.
  2. Zweite industrielle Revolution "Eisenbahn-Kondratjew" (Bessemerstahl und Dampfschiffe)
  3. "Elektrotechnik- und Schwermaschinen-Kondratjew" (auch Chemie)
  4. "Einzweck-Automatisierungs-Kondratjew" (Basisinnovationen: Integrierter Schaltkreis, Kernenergie, Transistor, Computer und das Automobil)
  5. "Informations- und Kommunikations-Technik-Kondratjew" (Globale wirtschaftliche Entwicklung)
  6. "Gesundheit-Markt" (Hohes Wachstumspotenzial: In Deutschland gibt die Bevölkerung neben den Versicherungsleistungen (SGB) von ca. 140 Mrd. Euro fast noch einmal so viel im privaten Bereich für Gesundheit aus!

Organisationsentwicklung

Organisationsentwicklung (OE) beschreibt die Entwicklung aller organisatorischer Aspekte einer Einrichtung, die die Chancen verbessert, die Ziele einer Einrichtung zu erreichen.
OE ist nach innen gerichtet und ergänzt somit die Umsetzung der strategischen Ziele der >> Unternehmensentwicklung.

Unternehmensentwicklung

Unternehmensentwicklung (UE) beschreibt die Entwicklung aller unternehmerischer Aspekte einer Einrichtung, die die Chancen verbessert, sich im Markt optimal aufzustellen.

UE ist nach außen gerichtet und liefert die Zielvorgaben für die >> Organisationsentwicklung.

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